Weils grad in einem Gespräch aktuell war:
Was ist das Gegenteil von gut? Ganz klar: gut gemeint!
Es ist eine Sache für jemanden “nur das Beste” zu wollen.
Es ist aber eine ganz andere Sache rein aus diesem Umstand zu glauben, das für denjenigen auch beurteilen zu können!
Na klar ist’s schön, wenn die Tochter einen Traumprinzen kennen und lieben lernt. Nur beurteilen kann allein sie das und sonst niemand! Und selbst wenn man meint zu wissen, wie das mit der rosa Brille ist – diese Beurteilung ist ein Anmaßung und hat mit der betreffenden Person (z.B. der Tochter) gar nichts zu tun! Und wenn’s wirklich nicht passen sollte, so ist’s ein Entwicklungsschritt, den z.B. die Tochter schon selber machen muss.
Liebe Eltern, liebe Geschwister, liebe Freunde, liebe Leute weit und breit – bitte nehmt Euch das zu Herzen! Das hat nämlich sonst überhaupt nichts mit Liebe zu tun sondern mit einem Mangel an Autonomie. Und wer hat dann Handlungsbedarf? Derjenige, der das beste will oder derjenige der’s vielleicht (noch) nicht hat?
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