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Frank Obels fragt in seinem feel-better-blog in die Runde, welchen Zugang jeder einzelne zum Thema “Kontakt zur inneren und geistigen Welt” hat und welche Wirkungen dadurch erfahrbar wurden.

Gedanken verändern die Wirklichkeit

Ich habe ursprünglich eine naturwissenschaftliche Ausbildungskarriere hinter mir. Damit war und ist der Grundstein gelegt, einen spezifischen Blickwinkel in Bezug auf die Konstruktion meines Weltbildes einzunehmen. Mein Initialimpuls, sich verstärkt mit mentalen Vorgängen zu beschäftigen, war, dass ich auf das Princeton-Projekt von Robert Jahn zum Thema “engineering and consciousness” gestoßen bin. Darin geht es um die Rolle des Bewusstseins in der physikalischen Welt. Kurz Zusammengefasst: Robert Jahn wollte beweisen, dass das bewusste Wollen keinen Einfluss auf die physikalische Realität hat und ist damit gescheitert – er hat genau das Gegenteil bewiesen. Gedanken beeinflussen die physikalische Wirklichkeit.

Das war für mich sehr erstaunlich und hat mich dazu bewegt, mich intensiver mit mentalen Prozessen und Wirkungsweisen auseinander zu setzen. Wenn Gedanken die Wirklichkeit (wenn auch in einem geringen Maße) beeinflussen können, welche Bedeutung hat das wohl, für mein persönliches Erleben? Wenn es möglich ist, durch Gedanken Wahrscheinlichkeiten zu beeinflussen (und das ist durch das Princeton Projekt belegt), so stellt sich die Frage “Wie?”. Dass es nur kleine Bereiche sind, die von Veränderung betroffen sind, ist dabei vollkommen ok – denn in chaotischen Systemen reicht bereits eine geringe Veränderung in den Anfangsbedingungen, sodass sich das ganze System verändert. Diese Thematik fesselt mich bis heute und ist hier nicht annähernd umfassend darstellbar. Jedenfalls war mein weiterer Schritt geprägt durch die Frage: “Wodurch können Gedanken steuernd beeinflusst werden?” und “reicht das bloße Wollen für Veränderung?”. Die erste Frage ist für mich eindeutig beantwortet: Unsere Gedanken denken wir selbst und ständig – und zwar jeder einzelne von uns in Eigenverantwortung. Für einen effektiven Einfluss auf das individuelle Denken gibt es sehr wirkungsvolle Zugänge (z.B. Sprache, mentale Techniken). In diesem Bereich bin ich verschiedensten, wirkungsvollen Themen begegnet, wie z.B. Silva Mind, NLP und Hypnose und Selbsthypnose.

Ein kurzes Abbild aus meinem Weltbild

Gedanken sind ein wesentlicher Zugang dazu, in welcher Weise Wirklichkeit konstruiert und erlebt wird.

Einerseits eröffnet das Lenken von Aufmerksamkeit neue Wahrnehmungsmöglichkeiten und andererseits beeinflussen Gedanken Wahrscheinlichkeiten. Das reine “Wollen” reicht meiner Ansicht nach, definitiv nicht für Veränderung aus. Einen Schritt machen zu wollen, bewirkt noch keinen Schritt. Es ist mehr die Absicht, die Veränderung schafft (siehe auch mein früheres Posting dazu). Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Wirksamkeit in diesen Bereichen erfahren werden kann, ist, daran zu glauben. Das klingt vielleicht banaler als es ist. Der Glaube an etwas gestattet es, die Aufmerksamkeit darauf zu richten. Und das richten der Aufmerksamkeit beeinflusst die Wahr-Nehmung. Wer von einer Sache wirklich überzeugt ist, hat es schwer Gegenteiliges wahr-zu-nehmen. Das Gleiche gilt auch, wenn man überzeugt ist, dass etwas nicht möglich ist. Zusätzlich zu Glauben und Absicht ist auch die Bedeutung des (erwünschten) Ereignisses für den Einzelnen wichtig. Um so weniger das “erwünschte” Ereignis an Bedeutung hat, um so geringer scheint, meiner Erfahrung nach, die Eintrittswahrscheinlichkeit zu sein (“Naja, schön wär’s schon, so ein Auto zu fahren…”) ;) .

Nur damit ich jetzt nicht falsch verstanden werde: Es ist definitiv nicht alles möglich! Zum Glück haben wir uns an Spielregeln, wie etwa die Naturgesetze, zu halten. Doch bin ich fest der Meinung, dass unser Handlungsspielraum deutlich größer ist, als wir es für möglich halten. Und hier auf Entdeckungsreise zu gehen ist hochgradig spannend und wirkungsvoll.

Sprache schafft Wirklichkeit

Sprache schafft Wirklichkeit, indem durch sie Wirklichkeit definiert wird. Wie ein Setting genannt wird (z.B. Coaching, Beratung, Supervision, Therapie oder “Zeitung kaufen in der Trafik um’s Eck”) ist eine Sache, was passiert und was hilfreich ist, eine andere. Wer soll mir verbieten, beim Zeitungkaufen eine Erfahrung zu machen, die Anlass dafür ist, mein Leben umzukrempeln? ;) Sprache benennt auch Wirkungsweisen und Methoden. Dadurch (durch das Benennen) werden sie nach philosophischem Verständnis quasi erschaffen (und angepriesen und verkauft). Ob man nun Mentaltraining oder Autosuggestion oder Tiefenentspannung oder Selbsthypnose sagt, benennt lediglich ein Setting – ist aber im Wesentlichen das Gleiche.

Wirkungsweise von Methoden

Aus den bisherigen Gesichtspunkten geht hervor, dass unterschiedliche Methoden bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich wirksam sind. Selbst weitgehend nichtsprachliche Techniken führen zu teils erstaunlich guten Ergebnissen, wie etwa eine Klopftechnik in der energetischen Psychologie – die EFT (Emotional Freedom Technique). Mit Hypnose- und Selbsthypnosetechniken habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Doch manchmal braucht’s das auch gar nicht und ein “simples” Coachinggespräch löst beim Klienten ungeahnte Veränderungsenergie frei. Und dann muss man sich als Coach manchmal eingestehen, dass nicht ganz nachvollziehbar ist, was nun konkret hilfreich war. Für mein Weltbild grabe ich gerne in Hintergründen – bei Klienten nehme ich davon so weit wie möglich Abstand und freue mich mit ihnen am neu gewonnenen Lebensgefühl. Für mich gibt’s nicht die eine Methode, die sämtliche Probleme wirksam beseitigt – lediglich viele Methoden aus den verschiedensten Bereichen, die es ermöglichen an Problemen und Schwierigkeiten zu wachsen.

Für wen ist all das unerlässlich?

Es darf jeder für sich selbst entscheiden, was er in seinem Leben wirksam werden lässt und was nicht. Und wofür er seine Augen offen hält und wofür nicht. Für sein Leben und Erleben ist jeder für sich selbst verantwortlich und das ist gut so! Schließlich darf man’s ja auch selber Leben. Und sollte jemand meinen, er würde gelebt – so hat er auch Recht! Zumindest was ihn selbst angeht. Denn was diese Aussage mit mir zu tun hat, entscheide ich schon selbst ;) Und wie er damit umgeht ist sein Kaffee. Apropos Kaffee! Ich werd’ gleich einen für mich wirksam machen ;) Wenn jemand möchte, kann er mich auch gern auf einen Einladen (siehe Sidebar, rechts unten) ;)

Soviel zu meinem Bild. Ein Bild, das sich ständig in Veränderung befindet. Es gibt sicher viele Menschen mit anderen Bildern und das ist auch gut so. Wenn zwei immer der gleichen Meinung sind, ist schließlich einer überflüssig, oder? Und wie hat Adenauer damals gesagt:

“Was kümmert mich mein dümmlich Geschwätz von gestern? Was hindert mich daran, über Nacht gescheiter zu werden?” Doch wenn’s soweit ist, dann erfahrt ihr’s von mir! ;)

Liebe Grüße,
Harald

Wer zu diesen Themen ebenfalls Erfahrungen preisgeben möchte, ist von Frank eingeladen, an seinem Blog-Projekt teil zu nehmen.

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6 Kommentare zu “Mein Zugang: “Kontakt zur inneren und geistigen Welt””

  1. [...] Harald’s Weblog: Mein Zugang: “Kontakt zur inneren und geistigen Welt”  [...]

  2. [...] Harald’s Weblog: Mein Zugang: “Kontakt zur inneren und geistigen Welt” [...]

  3. [...] Harald’s Weblog: Mein Zugang: “Kontakt zur inneren und geistigen Welt” [...]

  4. [...] Haralds Weblog: Mein Zugang: “Kontakt zur inneren und geistigen Welt” [...]

  5. [...] Harald’s Weblog: Mein Zugang: “Kontakt zur inneren und geistigen Welt” [...]

  6. [...] Dazu gibt’s in einem meiner bisherigen Beiträge schon was – ich bin gerne Techniker und erlebe in diesem Bereich auch heute noch genügend [...]

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