Norbert Glaab schreibt in seinem Blog zum Thema “Beweggründe einer Umsetzung”. Natürlich habe ich gleich meinen Senf dazu abgegeben – hier nachzulesen. Nun vielleicht noch ergänzend ein paar Anmerkungen zur Präzisierung.

Veränderung braucht Leidensdruck, eine genügend positiv(er)e Alternative und Absicht. überleg’ mal wie Du z.B. einen Schritt vor den anderen setzt. Reicht da wollen wirklich aus? Oder ist das vielleicht nur eine Vorstufe, bevor tatsächlich der Schritt erfolgt? Erst die Absicht erzeugt die Bewegung. Und die Zuversicht unterstützt das erfolgreiche gelingen. Die Absicht ist der ursprünglichste Beginn des Umsetzprozesses und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht (mehr) hinterfragt ist (wird).

Wenn nun sowohl der bewusste als auch der unbewusste Antrieb in die gleiche Richtung antreiben, kommt es zu tatsächlicher Veränderung. Sind die beiden gegenläufig, bremst die eine Beschleunigung die andere. Und da kommt noch hinzu, dass der unbewusste Antrieb im Zweifelsfall immer gewinnt. Verbildlicht kann man sich zwei Personen vorstellen, die den gleichen Karren ziehen. Wann wird das wohl am reibungslosesten funktionieren…? Genau! ;)

Bei Menschen, die Erfolge produzieren, die sie nicht brauchen können oder die nicht hilfreich sind (=Fehler oder Mißerfolge) liegt’s meiner Erfahrung nach meistens an der oben beschriebene Asynchronität. Das reine Wollen allein bringt folglich keine Veränderung. In diesem Fall ist’s wie man bei uns in Wien oft zu hören bekommt: “Darf’s ein bissal mehr sein?” ;)

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Eine Antwort auf Voraussetzungen für Veränderung

  • Leon von Bodengleiche Dusche sagt:

    Im Endeffekt muss man ja seinen inneren Schweinehund besiegen, damit sich etwas verändert. Aber das ist wirklich schwer wenn dieser nicht mitmacht.

    Aber das Problem ist ja eigentlich den unbewussten Antrieb zu kontrollieren. Ich hab damit gute Erfahrungen gemacht, in dem ich mich bewusst in eine Situation begebe in der ich auch unbewusst das mache was ich bewusst will. (z.B. ne Woche frei haben und meinen Freunden nichts sagen. So komm ich dazu viel Arbeit zu erlediegen die sonst immer liegen bleibt, weil man zu viel unternimmt)

    oder hab ich dich da falsch verstanden?

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