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Fragt man zehn verschiedene Personen, was für sie Glück bedeutet, ist es sehr wahrscheinlich, dass man ebenso viele verschiedene Antworten erhält. Was ist Glück? Heute habe ich eine Aufzeichnung eines “Welt-der-Wunder” Beitrags gesehen, der diesbezüglich sehr aufschlussreich war. Im Folgenden erkläre ich kurz, was Glück aus neurobiologischer Sicht ist, was wie sehr glücklich macht und ich empfehle eine verhaltenstherapeutische Übung, mit deren Hilfe sich Glücklichsein tatsächlich automatisieren lässt.

Glück ist laut dem TV-Beitrag eine bestimmte Menge eines biochemischen Stoffes. Dabei handelt es sich um den Neurotransmitter Serotonin – das sogenannte “Glückshormon”. Gemäß Wikipedia soll ein ausgeglichener bzw. leicht erhöhter Serotonin-Spiegel Wohlbefinden bzw. ein Gefühl der Zufriedenheit bewirken [...]
Welt-der-Wunder machte den (Anm.: unwissenschaftlichen) Test und kam zu folgendem Ergebnis: Auf einer Skala von 1 bis 6 Punkten erreichte

  • Sex einen Wert von 5,4
  • Sport einen Wert von 4,3 (bei 30 Minuten Laufen)
  • Meditation einen Wert von 4,4
  • Geld, Lottogewinn 5 (kurzfristig)
  • Lachen 4,6 (intakte soziale Beziehungen)

Beim Geld ist der Glücksfaktor vorrangig der, mit mehr Geld auch mehr Zeit zur Verfügung zu haben, um Glück zu empfinden und ein sorgenfreierer Blick in die Zukunft. Das sei an dieser Stelle ausnahmsweise nicht kommentiert – vielleicht schreib ich dazu einen eigenen Artikel.

Auf den ersten Blick gibts ein Problem bei der Sache: Das Glückslevel sinkt relativ schnell ab. Daher die Strategie: mehrere Glücksmomente pro Tag. Wer Glückserlebnisse automatisiert erleben möchte, ist zu folgender verhaltenstherapeutischer Übung eingeladen:

Schreibe jeden Tag 20 Situationen auf, in die Dir gut gefallen haben (die Dir Spaß gemacht haben, indenen es Dir gut ging, in denen Du Dich glücklich gefühlt hast. Und das kann auch beispielsweise “nur” sein: “Ich genieße einen wunderbaren Frühstückskaffee”. Diese scheinbar banale Übung erfordert Selbstdisziplin und Konsequenz. Aber es hat auch niemand gesagt, dass es ein Spaziergang wird, sein Glück zu automatisieren ;) Durch diese Übung wird der persönliche Aufmerksamkeitsfokus auf positive (Glücks-)Momente gesteuert. Dadurch wird das Gehirn veranlasst, fortan selbsttätig Glückserlebnisse verstärkt in die persönliche Wahrnehmung zu rücken – das Glücklichsein wird automatisiert. Wichtig ist die handschriftliche Notiz, da sie zusätzliche Sinne ins Spiel bringt und dadurch das Gehirn wahrscheinlicher zur Synapsenverkettung veranlasst. Wer’s nicht glaubt, soll’s Mal einen Monat lang probieren und erst dann (!) einen Kommentar hier im Blog hinterlassen.

Wer Nachlesen will und eine etwas wissenschaftlicher aber verständliche Betrachtung des Themas wünscht, dem sei ein Blick in das Buch “So machen Sie Ihr Glück. Wie Sie mit einfachen Strategien zum Glückspilz werden.”, ans Herz gelegt (siehe Kasten, rechts). Hier gehts zum “Welt der Wunder”-Interview mit dem Autor Richard Wiseman.

Dieser Artikel ist länger geworden, als vorgesehen und dennoch unvollständig! Wer selber für sich genau weiß, was Glück für Ihn bedeutet und vielleicht sogar Strategien hat, um Glücksmomente aktiv zu erzeugen, ist herzliche eingeladen, hier zu kommentieren.

Alles Gute beim Glück automatisieren!

Wer zum Glück auch noch Erfolg haben will: “Sinn- und wirkungsvoll zu mehr Erfolg”

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