Negative Gedanken sind eine Form von Vorurteilen. Und dass diese Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben, ist nun auch wissenschaftlich bestätigt. Kürzlich hat eine Untersuchung der Universität von Toronto folgendes ergeben: Wer der Auffassung ist, andere Menschen würden einen vorschnell einem Klischee zuordnen, nimmt vorrangig genau jene Anzeichen wahr und interpretiert dementsprechend. Dies führt für die entsprechende Person zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
Quelle: University of Toronto. “Expecting To Be Treated With Prejudice May Be Self-fulfilling Prophecy, Study Suggests.” ScienceDaily 9 June 2008.
Das bedeutet, dass Erwartungen und Vorurteile unsere Wahrnehmung in der Art und Weise beeinflussen, dass diese mit unseren Erwartungen und Vorurteilen konform ist. Kurz gesagt: Wir nehmen nur mehr wahr, was unserem vorgefertigten Bild von z.B. einer Situation entspricht.
Wer sich also beim nächsten Mal ertappt, vor einem ihm wichtigen Ereignis, negative Gedanken zu hegen, der ist gut beraten, sich auf positive Aspekte zu konzentrieren. Dann kann die selbsterfüllende Prophezeiung ruhig ihren Lauf nehmen
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