Kann der Geist nun die Materie beeinflussen, oder nicht? Dazu gibts viele unterschiedliche Meinungen und eine fundierte wissenschaftliche. Und genau diese werde ich in diesem Artikel kurz vorstellen!
Das Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Institut hat in einem Projekt, über mehrere Jahre lang, Untersuchungen von “Anomalien” bei der Zusammenwirkung von Menschen und Maschinen erforscht. Dabei wurde untersucht, ob eine rein geistige und willentliche Beeinflussung eines physikalischen Zufallsgenerators (“weißes” Rauschen einer Diode) möglich ist. Im Wesentlichen gingen diese Versuche so vonstatten, dass verschiedenste Männer und Frauen nacheinander aufgefordert wurden, ein bestimmtes Ergebnis (0 oder 1) des Zufallsgenerators zu “wollen”. Wie auch immer die das geistig bewerkstelligen wollten, stand ihnen frei. Das überraschende Ergebnis dieser Versuchsreihe mit 2.497.200 Einzeldaten war, dass die “Absicht” des Operators einen signifikanten Einfluss auf das Verhalten des Zufallsgenerators hatte. Der Effekt war sehr, sehr, sehr klein – etwa eines aus 10.000 Bits (0 oder 1) war “falsch”; d.h. offensichtlich beeinflusst. Trotzdem kann er nicht ignoriert werden, da für verschiedene technische Anwendungen bereits bedeutend kleinere Abweichungen zu viel wären!
Die Versuchspersonen waren normale Menschen, von denen keiner behauptete, besondere Fähigkeiten zu haben (alle anderen wurden vorher aussortiert). Interessant war es auch festzustellen, dass die örtliche Entfernung (tw. mehrere tausend Kilometer) des Versuchsteilnehmers zum Zufallsgenerator praktisch keine Rolle spielt.
Da ist man schon versucht, sich die Frage zu stellen, was es bedeutet, wenn eine wissenschaftliche Studie auf hohem Niveau nachweist, dass eine willentliche Leistung einen physikalischen Vorgang beeinflussen kann. Scheinbar sind wir Menschen in der Lage, zufällige Ereignisse durch geistige Absicht, in einem kleinen aber feinen Bereich zu beeinflussen. Wenn man nun noch anführt, dass in chaotischen Systemen bereits eine winzige Veränderung der Anfangsbedingungen (Startzustände) reicht, sodass ein komplett anderes Ergebnis herauskommt, so darf man sich den Versuch gern im Detail anschauen und versuchen, ihn für sein Weltbild zu integrieren
Spannend finde ich auch, dass Robert Jahn ursprünglich widerlegen wollte, dass ein willentlicher Einfluss auf physikalische Prozesse möglich ist
Nachdem der weise Mann angeblich sagt, dass das was er sagt, hinterfragt werden muss, lade ich herzlich ein, sich die Veröffentlichung der Ergebnisse des Princetonversuchs auf deren Internetseite selbst zu Gemüte zu führen (Seite in Englischer Sprache).
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