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SelbstvertrauenSelbstvertrauen – jeder ist froh wenn er’s hat und manche wären froher, wenn’s mehr (oder größer) wäre. Der eine mag beim Wort Selbstvertrauen eine konkrete Situation vor dem geistigen Auge haben – andere eher ein mehr oder weniger vages Bild von sich selbst.

  • Was ist Selbstvertrauen?
  • Wann weiß man, dass man genug davon hat?
  • Und vor allem wie kommt man zu mehr Selbstvertrauen?

Diesen Fragen (und einem Beantwortungsangebot hier im Blog) möchte ich mich in den kommenden Tagen widmen. Wer immer aktuell am Laufenden bleiben möchte, ist herzlich eingeladen, meinen RSS-Feed für neue Artikel zu abonnieren oder auch gerne meinem Kommentarfeed für die neuesten Kommentare!
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Doch eines nach dem anderen: Was ist Selbstvertrauen?
Drei Anläufe zu einer möglichen Erklärung:

Selbstvertrauen ist eine rein qualitative und individuell verschieden erlebte Größe.
Dafür gibts keine konkreten Meßwerte, keinen Durchschnitt und keinen Sollwert. Und doch hat jeder so ein Gefühl dafür, wieviel Selbstvertrauen man in Bezug auf etwas hat. In Bezug auf etwas? Hmmm… schneller geschrieben, als gedacht. Ist Selbstvertrauen eine in etwa konstante Größe oder in Abhängigkeit von äußeren Umständen? Brauch ich also mehr Selbstvertrauen, mich selbständig zu machen, als etwa über eine Hängebrücke zu gehen?

Selbstvertrauen (Selbst-Vertrauen) ist ein Resultat aus der Beziehung zu sich selbst. Das heißt, je nach Art und Weise, wie ich mich zu mir in Beziehung setze, erfahre ich Selbstvertrauen anders. Auch die Art und Weise wie ich mich in Beziehung zu äußeren Umständen setze, verändert mein erlebtes Selbstvertrauen. Sehe ich mich als der Situation gewachsen oder die Situation als überwältigend? Und welche Aspekte (oder Teile eines vielleicht gar nicht so klaren Selbstbilds) von mir berücksichtige ich eigentlich beim Inbeziehungsetzen? Also auch wenn nicht ganz klar ist, was es ist, scheint klar zu sein, dass man manchmal mehr davon bräuchte…

Selbstvertrauen kann beschrieben werden, als ein Eindruck, den man von sich selber hat – eine Selbsteinschätzung quasi. Bringt uns das der Sache näher? Ich Vergleiche also ein temporäres Selbstbild mit einem Bild einer gegebenen Situation und die Differenz (oder das Ergebnis) ist dann Mut oder Angst… Mathematisch oder wahr? Nur die Differenzbildung läuft großteils unbewusst – sie passiert einem förmlich; man erlebt das Resultat. Dumm gelaufen, oder?

Nicht so ganz. Aus den vorangegangenen Gedanken ergeben sich so manche Ansatzpunkte für die Arbeit am eigenen Selbstvertrauen. Ein paar wesentliche Punkte möchte ich in den nächsten Tagen kurz vorstellen. Ich lade jetzt schon zum Hinterfragen, zur Diskussion und zum Ergänzen ein:

  • Was ist Selbstvertrauen?
  • Wann weiß man, dass man genug davon hat?
  • Und vor allem wie kommt man zu mehr Selbstvertrauen?

Ich freue mich auf nützliche Kommentare!

Hier gehts zum Folgeartikel: “Selbstvertrauen 2.0 – 5 Punkte für mehr Selbstvertrauen”

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8 Kommentare zu “Selbstvertrauen 2.0 – Was es ist und wie man mehr davon bekommt!”

  1. Juergen sagt:

    Hallo,
    Selbstvertrauen ist doch das, was uns auch von Tieren unterscheidet und uns den Nötigen Vorteil verschafft! Selbstvertrauen lässt unser Handeln über den Verstand siegen! wie sonst hätten wir uns Menschen weiterentwickeln können, wenn nicht einige Menschen immer an sich und ihre Fähigkeiten geglaubt hätten! Die Gefahr allerdings bei Selbstvertrauen ist die Selbstverliebtheit, denn „Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.“ – und das ist eine Gefahr der wir ständig ausgesetzt sind, und die uns Menschen, wenn wir nicht aufpassen, nicht nur den Evolutionsvorsprung kosten kann, sondern sondern auch unser Leben!

  2. Norbert sagt:

    Hallo Harald,
    gute Frage, was ist Selbstvertrauen.
    Lassen wir die Vorsilbe „Selbst“ weg, reden wir von „Vertrauen“. Auch können wir noch eine kleine Korrektur vornehmen und das „ver“ streichen und es bleibt das „Trauen“
    Betrachtet wir Trauen:
    Wenn wir uns nicht trauen, hindert uns die Angst.
    Trauen bedeutet, den ungewissen Schritt in die Zukunft zu gehen.

    Ist mein Wille stärker? Sind meine Wünsche stärker? Sind meine Vorlieben stärker?
    Was ist der Impuls, dass ich mich traue?
    Beispiel:
    Wenn ich mit einer Frau vor dem Standesbeamten stehe, dann traue ich mich, mit dieser Person mein Leben zu verbringen.
    Wenn ich einen Auftrag vergebe, dann traue ich es dem andern zu.

    Sich selbst nicht zu trauen, bedeutet Verantwortung in die Hände anderer zu legen.

    Ich bin gespannt wer sich noch traut hier Gedanken einzubringen.

  3. ritchie sagt:

    Hilfreich könnte auch sein, zwischen der evolutionär nützlichen und der pathologischen Form, also übersteigertem Selbstvertrauen und den daraus resultierenden Fehlhandlungen, zu unterscheiden. Ich finde ja den englischen Begriff “Mindset” ethymologisch erhellender als “Selbstvertrauen”. Da schwingt (für mich) subtil eine leicht religiöse Komponente mit.

  4. Harald sagt:

    @ritchie: Pathologisch im Sinne von “krankhaft”? Muss ja nicht mal eine krankhafte Sache sein – vor allem, wer beurteilt das schon und wie kommt er/sie dazu ;) Die häufigere (als Problem beschriebene) Variante ist meiner Erfahrung nach die des zuwenig Selbstvertrauens. Mindset ist da sehr passend. Letztlich dreht sich’s drum, wie beschreibe ich meine Welt, wie beschreibe ich mich und wie gehe ich mit Beschreibungen anderer um?

  5. Harald sagt:

    Danke an alle, für die bisherigen Kommentare!

    @Juergen: Du nennst den Begriff “Selbstverliebtheit”. Ich denke schon, dass Selbstvertrauen etwas mit Selbstwert (=Selbstliebe) zu tun hat. Und das meine ich nicht im narzistischen Sinn.

    @Norbert: Gute Fragen sind also: “Was hält mich zurück?” und “Was würde mich eher antreiben?”.

  6. [...] vorangegangenen Artikel habe ich den Begriff Selbstvertrauen zur Diskussion gestellt und drei [...]

  7. Verena von gratis Musik sagt:

    Ich denke auch, dass man die Begriffe Narzissmus (vor allem in Anbetracht einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung) und Selbstvertrauen nicht durcheinanderwerfen sollte. Denn Selbstvertrauen ist eine äußerst hilfreiche Stütze im Alltag, wohingegen Narzissmus soziale Kontakte und das sich-selbs-spüren absolut behindert.

  8. Jürgen von Quickzap sagt:

    Selbstvertrauen ist wichtig, egal, ob man was erreichen oder einfach nur ein entspanntes Leben haben will. Wenn man nicht an sich selbst arbeitet oder sich zu sehr gehen lässt, kann auch das auch schädlich für das Selbstvertrauen sein. Deshalb immer schon nach vorne gucken und sich was trauen! So kommt man weiter ;-)

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