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		<title>Harald Dvorak &#187; Philosophisches</title>
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		<description>Training &#124; Consulting &#124; Technik</description>
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			<title>Selbstvertrauen 2.0 &#8211; 5 Punkte f&#252;r mehr Selbstvertrauen</title>
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			<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 21:30:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
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			<description><![CDATA[Im vorangegangenen Artikel habe ich den Begriff Selbstvertrauen zur Diskussion gestellt und drei Erkl&#228;rungsm&#246;glichkeiten angeboten. Im aktuellen Artikel gehts darum, wie man zu mehr Selbstvertrauen kommt. F&#252;nf Punkte sind dabei wesentlich: 1) Vertrauen schafft, wer sich traut. Norbert hat&#8217;s in seinem Kommentar im vorangegangenen Artikel schon kurz angesprochen: Vertrauen hat etwas mit &#8220;sich trauen&#8221; zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.harald-dvorak.at/2009/02/selbstvertrauen-20-was-es-ist-und-wie-man-mehr-davon-bekommt/">vorangegangenen Artikel</a> habe ich den Begriff Selbstvertrauen zur Diskussion gestellt und drei Erkl&#228;rungsm&#246;glichkeiten angeboten. Im aktuellen Artikel gehts darum, <strong>wie</strong> man <strong>zu mehr Selbstvertrauen</strong> kommt.<span id="more-306"></span> F&#252;nf Punkte sind dabei wesentlich: </p><p><strong>1) Vertrauen schafft, wer sich traut.</strong><br /><a href="http://www.norbert-glaab.de/">Norbert</a> hat&#8217;s in seinem Kommentar <a href="http://blog.harald-dvorak.at/2009/02/selbstvertrauen-20-was-es-ist-und-wie-man-mehr-davon-bekommt/">im vorangegangenen Artikel</a> schon kurz angesprochen: Vertrauen hat etwas mit &#8220;sich trauen&#8221; zu tun. Und durch das &#8220;sich trauen&#8221; wird in weiterer Folge vertrauen geschaffen oder gest&#228;rkt. <strong>Sich trauen bedeutet</strong> auch, <strong>sich einem Risiko auszusetzen</strong> und sich verwundbar zu machen. Man erlebt sich hier im <strong>Spannungsfeld zwischen Vertrauenserwartung</strong> (die Erwartung, sich selbst eine Aufgabe anvertrauen zu k&#246;nnen; sich trauen zu k&#246;nnen ohne negativer Konsequenzen) <strong>und m&#246;glicher Entt&#228;uschung</strong> (Widerlegung der pers&#246;nlichen Erwartung an sich selbst).</p><p>Schaffen Sie Vertrauen in sich selbst, indem Sie <strong>sich Herausforderungen stellen</strong>. Auch wenn manche Herausforderungen vielleicht delegierbar sind &#8211; Selbstvertrauen ist das langfristig nicht. <strong>Jede positiv bew&#228;ltigte Herausforderung st&#228;rkt Ihr Selbstvertrauen.</strong></p><p>F&#252;hlen Sie nach einer positiv erledigten Herausforderung in sich hinein. Hat sich Ihr Vertrauen in sich selbst gelohnt?</p><p><strong>2) Gewissheit und Gelassenheit als Schl&#252;sselkomponenten.</strong><br />So wie sich beim Gehen Gleichgewicht und Ungleichgewicht abwechseln, wechseln sich in einem Menschenleben Risiko und Sicherheit ab. <strong>Sicherheit und Kontrolle sind Illusion.</strong> Mangelndes Selbstvertrauen verleitet oft zu dem Bed&#252;rfnis, das pers&#246;nliche Umfeld und/oder andere Menschen kontrollieren zu wollen &#8211; die Reaktionen der anderen vorhersagbar machen zu wollen. Und das mit dem <strong>Ziel die Entt&#228;uschungswahrscheinlichkeit zu minimieren</strong>. Damit wird jedoch lediglich erreicht, dass <strong>die pers&#246;nlich wahrgenommene Unsicherheit steigt</strong> und damit das Selbstvertrauen sinkt (&#8220;Ich habe keine Kontrolle&#8221;).<br />Erlauben Sie sich eine gesunde <strong>Gelassenheit dar&#252;ber, dass auch ein (Selbst-)Vertrauensbruch &#252;berlebt werden kann und wird.</strong> Frei nach dem etwas abge&#228;nderten Motto: <strong>Kontrolle ist gut &#8211; Vertrauen ist besser</strong> <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p><p>Seien Sie sich dessen gewiss, dass <strong>es absolute Sicherheit und Null-Risiko nicht gibt</strong>. Stellen Sie sich Ihren absoluten Worst-Case vor. Was w&#252;rden Sie dann unternehmen? Und wie sieht Ihr Best-Case aus? Und was dann?</p><p><strong>Was w&#252;rde sich</strong> f&#252;r Sie gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig <strong>ver&#228;ndern</strong>, wenn Sie sich <strong>erlauben</strong> k&#246;nnten, <strong>gelassen zu sein</strong>? Was w&#228;re dann anders als sonst?</p><p><strong><br />3) Vertrauen schenken.</strong><br /><strong>Nur wer sich selbst vertraut, ist auch in der Lage, anderen zu vertrauen.</strong> &#196;hnliches gilt f&#252;r empfangenes Vertrauen. Sie k&#246;nnen nur dann das Vertrauen anderer in Sie akzeptieren, wenn Sie sich selbst zutrauen, dieses Vertrauen nicht zu entt&#228;uschen.</p><p><strong>Schenken Sie sich das Vertrauen</strong> in sich selbst, Risiken einzugehen und gelassen(er) Herausforderungen entgegen zu treten. <strong>Nehmen Sie Vertrauen an</strong> &#8211; auch Ihr eigenes <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p><p> W&#252;rden Sie von sich sagen, dass Ihnen andere Menschen vertrauen k&#246;nnen? W&#252;rden Sie auch sagen, dass Sie sich selbst vertrauen k&#246;nnen? Was machen andere Ihnen gegen&#252;ber anders, als sie sich selbst gegen&#252;ber zugestehen?</p><p><strong>4) Vereinbarungen halten.</strong><br />Wir gewinnen an Handlungsstabilit&#228;t (= Vorhersagbarkeit = Selbst-Sicherheit), wenn wir uns an Vereinbarungen halten. <strong>Schaffen Sie Vereinbarungen mit sich selbst und halten Sie sich daran.</strong> Fordern Sie sich heraus.<strong>*</strong> Und: belohnen Sie sich daf&#252;r. Mit der Anzahl der Belohnungen steigt auch Ihr Vertrauen in sich selbst.</p><p>Gehen Sie sehr vorsichtig und gewissenhaft mit in Sie gesetztem Vertrauen und mit Ihnen geschlossene Vereinbarungen um. <strong>Vereinbarungstreue ist ein wichtiges Schl&#252;sselelement zu gesteigertem Selbstvertrauen.</strong> Wer Vereinbarungen bricht, verletzt letztendlich sich selbst (Selbstwert, Selbstvertrauen).</p><p><strong>5) Der Umgang mit sich selbst.</strong><br /><strong>Selbstvertrauen</strong> erw&#228;chst dadurch, dass wir in der Lage sind, uns <strong>selbst aus Schwierigkeiten befreien </strong>und uns <strong>selbst wieder aufrichten</strong> zu k&#246;nnen. <strong>Seien Sie besonders vorsichtig im Umgang mit sich selbst, nach Niederlagen!</strong> Gehen Sie dann eher Unterst&#252;tzend oder abwertend mit sich um? In welcher Weise wirkt Ihr Umgang mit sich selbst auf Ihr Selbstvertrauen?</p><p><strong>Ohne Niederlagen und R&#252;ckschl&#228;ge g&#228;be es keine Erfolge.</strong> Nicht das Hinfallen ist es, das z&#228;hlt, sondern die Zeit in der Sie es schaffen wieder aufzustehen. Jede Erfahrung (und damit meine ich auch jede) birgt etwas Wertvolles in sich und macht Sie zu dem, die oder der Sie heute sind. <strong>Seien Sie fair zu sich selbst.</strong> Geben Sie sich nicht nur eine weitere Chance, sondern nutzen Sie sie auch &#8211; indem Sie sich weiter versuchen.</p><p>Haben Sie auch schon wertvolle Erfahrungen mit dem einen oder anderen der genannten Punkte gemacht? Gibt es etwas Wesentliches, das noch nicht erw&#228;hnt wurde? Ich freue mich wie immer auf Ihren Kommentar!</p><p><strong>*Artikelempfehlung zum Thema Herausforderungen:</strong><br /><a href="http://blog.harald-dvorak.at/2008/09/die-selbstunsicherheitsspirale-oder-nur-keine-herausforderungen/">“Die Selbst(un)sicherheitsspirale” oder “Nur keine Herausforderungen!”</a></p>]]></content:encoded>
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			<title>Selbstvertrauen 2.0 &#8211; Was es ist und wie man mehr davon bekommt!</title>
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			<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 20:15:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
			<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
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			<description><![CDATA[Selbstvertrauen &#8211; jeder ist froh wenn er&#8217;s hat und manche w&#228;ren froher, wenn&#8217;s mehr (oder gr&#246;&#223;er) w&#228;re. Der eine mag beim Wort Selbstvertrauen eine konkrete Situation vor dem geistigen Auge haben &#8211; andere eher ein mehr oder weniger vages Bild von sich selbst. Was ist Selbstvertrauen? Wann wei&#223; man, dass man genug davon hat? Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.harald-dvorak.at/wp-content/uploads/2009/02/bo-150x150.jpg" alt="Selbstvertrauen" title="Selbstvertrauen - Barack Obama" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-297" />Selbstvertrauen &#8211; jeder ist froh wenn er&#8217;s hat und manche w&#228;ren froher, wenn&#8217;s mehr (oder gr&#246;&#223;er) w&#228;re. Der eine mag beim Wort Selbstvertrauen eine konkrete Situation vor dem geistigen Auge haben &#8211; andere eher ein mehr oder weniger vages Bild von sich selbst.<span id="more-280"></span></p><ul><li><strong>Was</strong> ist Selbstvertrauen?</li><li><strong>Wann</strong> wei&#223; man, dass man genug davon hat?</li><li>Und vor allem <strong>wie</strong> kommt man zu mehr Selbstvertrauen?</li></ul><p>Diesen Fragen (und einem Beantwortungsangebot hier im Blog) m&#246;chte ich mich in den kommenden Tagen widmen. Wer immer aktuell am Laufenden bleiben m&#246;chte, ist herzlich eingeladen, meinen <a href="http://blog.harald-dvorak.at/feed/">RSS-Feed f&#252;r neue Artikel zu abonnieren</a> oder auch gerne meinem <a href="http://blog.harald-dvorak.at/wp-commentsrss2.php">Kommentarfeed f&#252;r die neuesten Kommentare!</a><br /><strong>Ich lade herzlich zum Kommentieren und Diskutieren ein!</strong><br /><a href="http://feedburner.google.com/fb/a/mailverify?uri=HaraldsWeblog&amp;loc=de_DE">Abonnieren von Harald&#8217;s Weblog per Email!</a></p><p>Doch eines nach dem anderen: <strong>Was ist Selbstvertrauen?</strong><br />Drei Anl&#228;ufe zu einer m&#246;glichen Erkl&#228;rung:<br /><strong><br />Selbstvertrauen ist eine rein qualitative und individuell verschieden erlebte Gr&#246;&#223;e.</strong> Daf&#252;r gibts keine konkreten Me&#223;werte, keinen Durchschnitt und keinen Sollwert. Und doch hat jeder so ein Gef&#252;hl daf&#252;r, wieviel Selbstvertrauen man in Bezug auf etwas hat. In Bezug auf etwas? Hmmm&#8230; schneller geschrieben, als gedacht. Ist Selbstvertrauen eine in etwa konstante Gr&#246;&#223;e oder in Abh&#228;ngigkeit von &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden? Brauch ich also mehr Selbstvertrauen, mich selbst&#228;ndig zu machen, als etwa &#252;ber eine H&#228;ngebr&#252;cke zu gehen?</p><p><strong>Selbstvertrauen (Selbst-Vertrauen) ist ein Resultat aus der Beziehung zu sich selbst.</strong> Das hei&#223;t, je nach Art und Weise, wie ich mich zu mir in Beziehung setze, erfahre ich Selbstvertrauen anders. Auch die Art und Weise wie ich mich in Beziehung zu &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden setze, ver&#228;ndert mein erlebtes Selbstvertrauen. Sehe ich mich als der Situation gewachsen oder die Situation als &#252;berw&#228;ltigend? Und welche Aspekte (oder Teile eines vielleicht gar nicht so klaren Selbstbilds) von mir ber&#252;cksichtige ich eigentlich beim Inbeziehungsetzen? Also auch wenn nicht ganz klar ist, was es ist, scheint klar zu sein, dass man manchmal mehr davon br&#228;uchte&#8230; </p><p><strong>Selbstvertrauen kann beschrieben werden, als ein Eindruck, den man von sich selber hat </strong> &#8211; eine Selbsteinsch&#228;tzung quasi. Bringt uns das der Sache n&#228;her? Ich Vergleiche also ein tempor&#228;res Selbstbild mit einem Bild einer gegebenen Situation und die Differenz (oder das Ergebnis) ist dann Mut oder Angst&#8230; Mathematisch oder wahr? Nur die Differenzbildung l&#228;uft gro&#223;teils unbewusst &#8211; sie passiert einem f&#246;rmlich; man erlebt das Resultat. <strong>Dumm gelaufen, oder?</strong></p><p><strong>Nicht so ganz.</strong> Aus den vorangegangenen Gedanken ergeben sich so manche Ansatzpunkte f&#252;r die Arbeit am eigenen Selbstvertrauen. <strong>Ein paar wesentliche Punkte m&#246;chte ich in den n&#228;chsten Tagen kurz vorstellen.</strong> Ich lade jetzt schon zum Hinterfragen, zur Diskussion und zum Erg&#228;nzen ein:</p><ul><li><strong>Was</strong> ist Selbstvertrauen?</li><li><strong>Wann</strong> wei&#223; man, dass man genug davon hat?</li><li>Und vor allem <strong>wie</strong> kommt man zu mehr Selbstvertrauen?</li></ul><p>Ich freue mich auf n&#252;tzliche Kommentare!</p><p>Hier gehts zum Folgeartikel: <a href="http://blog.harald-dvorak.at/2009/02/selbstvertrauen-20-5-punkte-fuer-mehr-selbstvertrauen/">&#8220;Selbstvertrauen 2.0 &#8211; 5 Punkte f&#252;r mehr Selbstvertrauen&#8221;</a></p>]]></content:encoded>
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			<title>Geld verdienen ist bl&#246;d.</title>
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			<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 11:29:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
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			<description><![CDATA[&#8230; dieser Eindruck liegt nahe, wenn man sich damit besch&#228;ftigt, wie vielerorts mit dem Thema Geld umgegangen wird. Dieses aufw&#228;ndig gef&#228;rbte Leihpapier (oder auch virtuell &#8211; in Zahlendarstellung) l&#228;dt als sehr m&#228;chtiges Symbol zu einem weiten Spektrum an unterschiedlichen Gef&#252;hlsempfindungen ein: Freude, Gl&#252;ck, Entlastung, Sicherheit, Unsicherheit, Scham, Neid, Gier und viele mehr. Das kann gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; dieser Eindruck liegt nahe, wenn man sich damit besch&#228;ftigt, wie vielerorts mit dem Thema Geld umgegangen wird. Dieses aufw&#228;ndig gef&#228;rbte Leihpapier (oder auch virtuell &#8211; in Zahlendarstellung) l&#228;dt als sehr <strong>m&#228;chtiges Symbol</strong> zu einem weiten Spektrum an <strong>unterschiedlichen Gef&#252;hlsempfindungen</strong> ein: Freude, Gl&#252;ck, Entlastung, Sicherheit, Unsicherheit, Scham, Neid, Gier und viele mehr. Das kann gerade zu Zeiten einer sogenannten &#8220;Finanzkrise&#8221; weitreichende Folgen haben, wo Aktienkurse emotionale Befindlichkeiten wechselseitig massiv beeinflussen. <strong>Also: Schluss mit dem Geldverdienen</strong> &#8211; dann gibts auch keine &#8220;Finanzkrise&#8221; und keinen Neid, keine Unsicherheit&#8230; Halt! Weit gefehlt, meine ich&#8230;<span id="more-193"></span></p><p><strong>Philosophischer Exkurs:</strong> Der Mensch ist ein Differenzwesen. Er nimmt seine Umwelt in einem kontinuierlichen Prozess der Unterschiedsbildung (=Informationsbildung) wahr. Diese wahrgenommenen Unterschiede werden bearbeitet (verglichen, ausgewertet, bedeutungsbehaftet). Ein Mensch erf&#228;hrt seine Pers&#246;nlichkeit dar&#252;ber, was andere &#252;ber ihn sagen (<strong>Fremdbild</strong>), welcher Bedeutung er dem beimisst und wie er sich selbst beschreibt (<strong>Selbstbild</strong>). <strong>Im Spannungsfeld zwischen Fremdbild und Selbstbild ist der Mensch auf der Suche nach sich selbst.</strong></p><p>Eine Auspr&#228;gung der <strong>Unterschiedsbildung im Alltag ist der Vergleich mit anderen Menschen</strong>. Dieser Vergleich steht in <strong>Wechselwirkung</strong> mit dem eigenen <strong>Selbstwert</strong> (= was bin ich mir selbst wert). Eine M&#246;glichkeit das Ergebnis dieses Vergleichs zu beschreiben, ist als pers&#246;nlicher Mangel. Diese Art der Beschreibung f&#252;hrt zur Selbstabwertung.<br />Und beim Thema Geld wirds spannend: Diverseste Filme suggerieren uns t&#228;glich, wie b&#246;se (oder bl&#246;d) die Reichen doch sind. Das st&#252;tzt dann h&#228;ufige Glaubenss&#228;tze in Bezug auf Geld, wodurch sich der unkritische Zuseher auch sch&#246;n mit dem Dargebotenen identifizieren kann:</p><ul><li>Alle Reichen sind Schweine.</li><li>Geld ist schmutzig.</li><li>Geld verdirbt den Charakter</li><li>Die Reichen unterdr&#252;cken die Armen</li><li>etc., etc., etc.</li></ul><p>Die Liste der Verallgemeinerungen l&#228;sst sich beliebig fortsetzten. <strong>Ich lade zum Hinterfragen ein</strong>: werten einen obige Zuschreibungen eher auf oder eher ab? Ist ein zu viel an Geld ein Problem oder ein zu wenig an Geld? Hab ich pers&#246;nlich weniger Geld, nur weil ein anderer mehr hat? Hilft es der Wirtschaft eher, wenn alle nichts mehr ausgeben, oder wenn alle das Geld durch Geben <strong>und</strong> Nehmen in Fluss halten? Es hat meines Erachtens &#252;berhaupt nur dann Sinn, wenn es im Fluss bleibt. Geben <strong>und</strong> Nehmen sind gleich wichtig &#8211; das gilt f&#252;rs Thema Geld genauso wie in immateriellen Beziehungen.</p><p>Geld verdienen ist <strong>alles andere</strong> als bl&#246;d! Es ist eine Form des Energieausgleichs. Und es lohnt sich, dar&#252;ber nachzudenken.</p><p>Ich freue mich auf Kommentare <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>]]></content:encoded>
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			<title>Zeit und der erste Schritt zu dem was wirklich wichtig ist.</title>
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			<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 15:30:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
			<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
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			<description><![CDATA[Wie Sie erkennen, was wirklich wichtig ist&#8230; Impulse, Anregungen und Fragen. Es h&#228;ufen sich Artikel und Seminare, die Tipps und Anregungen zum pers&#246;nlichen Umgang mit der Zeit bieten. Dabei entsteht der Eindruck, es ginge darum, die zur Verf&#252;gung stehende Zeit noch effizienter (aus) zu nutzen. Also noch mehr Arbeit in noch k&#252;rzerer Zeit? Doch worauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Sie erkennen, was wirklich wichtig ist&#8230; Impulse, Anregungen und Fragen.</strong><br />Es h&#228;ufen sich Artikel und Seminare, die Tipps und Anregungen zum pers&#246;nlichen Umgang mit der Zeit bieten. Dabei entsteht der Eindruck, es ginge darum, die zur Verf&#252;gung stehende Zeit noch effizienter (aus) zu nutzen. Also noch mehr Arbeit in noch k&#252;rzerer Zeit? Doch <strong>worauf kommt es wirklich an beim Thema Zeit</strong>? Darauf m&#246;chte ich den folgenden Zeilen pers&#246;nliche Anregungen anbieten.<span id="more-163"></span></p><p>Ich sitze im Zug nach Klagenfurt und lasse die vergangenen Wochen Revue passieren. Meine Fragen an mich selbst sind: <strong>&#8220;Was war wichtig, Was nehme ich mir f&#252;r die Zukunft mit und Was lasse ich hinter mir?&#8221;</strong> Die vergangenen Wochen waren emotional unterschiedlich gef&#228;rbt und sehr dicht mit unterschiedlichen H&#246;hen und Tiefen best&#252;ckt. Ja, Geschwindigkeit spielt in mehreren Facetten eine Rolle. Doch ich glaube, dass etwas ganz anderes noch viel wichtiger ist, als der Versuch, sich im pers&#246;nlichen Empfinden zu be- oder entschleunigen. Noch schneller, noch perfekter, noch st&#228;rker, noch mehr anstrengen, noch mehr rechtmachen &#8211; und als ob&#8217;s nicht schon Herausforderung genug w&#228;re &#8211; das Ganze auch noch in noch k&#252;rzerer Zeit. Alles sch&#246;n und gut, nur auf der Strecke bleibt all das was (wirklich) wichtig ist.</p><p><strong>Das Wichtige rechtzeitig</strong> &#8211; m&#252;sste es vielmehr hei&#223;en. Traurig sein, wenn es Zeit ist zu trauern &#8211; fr&#246;hlich sein, wenn es Zeit ist, froh zu sein. Sich besinnen, wenn Zeit f&#252;r Besinnlichkeit ist. Und nicht nur zu vorgegebenen Gesellschaftsterminen. Sich besinnen hei&#223;t auch, sich bewusst zur&#252;ck zu nehmen und seinen Sinnen eine Chance zu geben, nach zu sp&#252;ren, wie es einem geht und was genau wichtig ist. Nun bleibt die Frage, woran man erkennen kann, was wichtig ist. Das zu erkennen beginnt mit einem Geschenk:</p><p><strong>Sich Zeit f&#252;r sich selbst zu nehmen, bedeutet, sich ein Geschenk zu machen.</strong> Es bedeutet, sich aufzuwerten und sich selbst darauf hinzuweisen, dass man sich selbst vertrauen kann. Dass man darauf Vertrauen kann, dass man sich selbst wichtig ist (Selbstvetrauen) und dies sich selbst gegen&#252;ber aktiv erfahrbar macht. F&#252;r so viel anderes ist Zeit, nur f&#252;r sich selbst nicht. Ist das eher eine Auf- oder eine Abwertung, im Umgang mit sich selbst? Ist das eher f&#246;rderlich oder eher hinderlich, was das Selbstvertrauen angeht? <strong>Der erste Schritt im Erkennen was wichtig ist &#8211; ist sich Zeit zu nehmen.</strong> Und was sind die n&#228;chsten sinnvollen Schritte?</p><p>Was wird von einem aufs andere aufgeschoben, was einem wichtig ist (oder war)? Was ist man bereit f&#252;r andere erfahrbar zu machen, was man sich selbst &#8211;nicht&#8211; selten zugesteht? Wie ist das so, in sich hinein zu sp&#252;ren? Und wie ist das so, sich vorzustellen, wie es sich f&#252;r einen in ein, zwei, drei Jahren ansp&#252;ren k&#246;nnte? Wie ist das mit dem aktuellen Kurs den man eingeschlagen hat? Die weiteren Schritte k&#246;nnen vielf&#228;ltig aussehen. Sie entstehen fast von allein &#8211; nach dem ersten Schritt.</p><p>Viel Erfolg beim ersten Schritt!<br />Harald</p>]]></content:encoded>
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			<title>Der freie Wille &#8211; eine Illusion?</title>
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			<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:49:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
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			<description><![CDATA[So! Jetzt haben wir&#8217;s Schwarz auf Wei&#223; bzw. Ton-auf-CD. Der freie Wille ist Illusion. Zumindest klingt das so, wenn man sich Wolf Singers &#8220;Bindungsprobleme &#8211; Neurobiologische &#220;berlegungen&#8221; (siehe Kasten unten rechts) zu Gem&#252;te f&#252;hrt. Singer ist Direktor am Max-Planck Institut f&#252;r Hirnforschung in Frankfurt am Main und stellt mit seiner CD die aktuellen Erkenntnisse (2003) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So! Jetzt haben wir&#8217;s Schwarz auf Wei&#223; bzw. Ton-auf-CD. Der freie Wille ist Illusion. Zumindest klingt das so, wenn man sich Wolf Singers &#8220;Bindungsprobleme &#8211; Neurobiologische &#220;berlegungen&#8221; (siehe Kasten unten rechts) zu Gem&#252;te f&#252;hrt. Singer ist Direktor am Max-Planck Institut f&#252;r Hirnforschung in Frankfurt am Main und stellt mit seiner CD die aktuellen Erkenntnisse (2003) samt m&#246;glichen Schlussfolgerungen in der Gehirnforschung dar. <span id="more-96"></span><br /><code><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=harsweb-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3932513487&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:right; margin-left:10px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></code><strong>Kurzes Fazit:</strong> Die Kommandozentrale ist gefunden, nur einen Kapit&#228;n gibts leider nicht. Unser Gehirn ist komplett dezentral organisiert, mit einer Unzahl an parallel ablaufenden Prozessen. Dabei gibt es keine Stelle, an der alle F&#228;den zusammen laufen und die als &#8220;das Ich&#8221; oder &#8220;die Entscheidungsinstanz&#8221; oder wie auch immer bezeichnet werden k&#246;nnte. Es reguliert und organisiert sich irgendwie von selbst. Und: es nimmt uns sogar das bewusste Wollen vorweg. Bevor wir etwa den linken Arm heben &#8220;wollen&#8221; gibts seitens des Gehirns bereits ein hochkomplexes Entscheidungsverfahren zu der sp&#228;ter von uns als bewusst gewollt wahrgenommenen Aktion (= Arm heben). Alles Verhalten inkl. der bewussten Entscheidungen sind neuronalen Vorg&#228;ngen <strong>deutlich nachg&#228;ngig</strong>! Und zwar bis zu einer Sekunde! Damit der Schein auch ordentlich tr&#252;gt, sorgt das Gehirn daf&#252;r dass wir das Wollen und Tun quasi gleichzeitig wahrnehmen.<br />Jetzt k&#246;nnte man sich die Frage stellen, was es unter diesen Beobachtungen noch mit einem bewussten, freien Willen auf sich hat. Oder anders: welche Rolle nimmt unser bewusstes Denken bzgl. unseres Verhaltens und unserer Entscheidungen tats&#228;chlich ein? Diese Entdeckungen scheinen ein Beweis daf&#252;r zu sein, dass unser <strong>Bewusstsein</strong> einzig die Rolle einer <strong>beratenden Instanz</strong> einnimmt, die auf unsere Unbewussten Vorg&#228;nge mehr oder weniger Einfluss nehmen kann. Es scheint sich unserer Sinne zu bedienen, um auf Basis von gemachten Erfahrungen ein konsistentes (?), individuelles Weltbild zu basteln, welches unserem Bewusstsein in Ausschnitten zur Verf&#252;gung gestellt wird. Das wirft einige, unsere Gesellschaft betreffende Fragen auf. Etwa die Bestrafung vors&#228;tzlicher (?) Handlungen. Nun meinen die Neurobiologen, dass egal ob bewusst oder unbewusst, alles aus dem gleichen Topf (= organisches Gehirn) entsteht. Das kann man so hinnehmen oder auch nicht. Wenn man bedenkt dass ein Gro&#223;teil der Schlussfolgerungen bewusst passiert und diese wiederrum aus unbewussten Vorg&#228;ngen resultieren, dann k&#246;nnte man ja auch mutma&#223;en, das Gehirn w&#252;rde uns nur nicht verraten wollen, wie wir wirklich funktionieren <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>]]></content:encoded>
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			<title>Der Geist beeinflusst die Materie. So siehts die Wissenschaft.</title>
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			<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 06:30:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
			<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
			<category><![CDATA[beeinflussung]]></category>
			<category><![CDATA[princeton university]]></category>
			<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
			<category><![CDATA[zufall]]></category>
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			<description><![CDATA[Kann der Geist nun die Materie beeinflussen, oder nicht? Dazu gibts viele unterschiedliche Meinungen und eine fundierte wissenschaftliche. Und genau diese werde ich in diesem Artikel kurz vorstellen! Das Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Institut hat in einem Projekt, &#252;ber mehrere Jahre lang, Untersuchungen von &#8220;Anomalien&#8221; bei der Zusammenwirkung von Menschen und Maschinen erforscht. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann der Geist nun die Materie beeinflussen, oder nicht? Dazu gibts viele unterschiedliche Meinungen und eine fundierte wissenschaftliche. Und genau diese werde ich in diesem Artikel kurz vorstellen!<span id="more-91"></span></p><p>Das Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Institut hat in einem Projekt, &#252;ber mehrere Jahre lang, Untersuchungen von &#8220;Anomalien&#8221; bei der Zusammenwirkung von Menschen und Maschinen erforscht. Dabei wurde untersucht, ob eine rein geistige und willentliche Beeinflussung eines physikalischen Zufallsgenerators (&#8220;wei&#223;es&#8221; Rauschen einer Diode) m&#246;glich ist. Im Wesentlichen gingen diese Versuche so vonstatten, dass verschiedenste M&#228;nner und Frauen nacheinander aufgefordert wurden, ein bestimmtes Ergebnis (0 oder 1) des Zufallsgenerators zu &#8220;wollen&#8221;. Wie auch immer die das geistig bewerkstelligen wollten, stand ihnen frei. Das &#252;berraschende Ergebnis dieser Versuchsreihe mit 2.497.200 Einzeldaten war, dass die &#8220;Absicht&#8221; des Operators einen <strong>signifikanten Einfluss </strong>auf das Verhalten des Zufallsgenerators hatte. Der Effekt war sehr, sehr, sehr klein &#8211; etwa eines aus 10.000 Bits (0 oder 1) war &#8220;falsch&#8221;; d.h. offensichtlich beeinflusst. Trotzdem kann er nicht ignoriert werden, da f&#252;r verschiedene technische Anwendungen bereits bedeutend kleinere Abweichungen zu viel w&#228;ren!<br />Die Versuchspersonen waren normale Menschen, von denen keiner behauptete, besondere F&#228;higkeiten zu haben (alle anderen wurden vorher aussortiert). Interessant war es auch festzustellen, dass die &#246;rtliche Entfernung (tw. mehrere tausend Kilometer) des Versuchsteilnehmers zum Zufallsgenerator praktisch keine Rolle spielt. </p><p>Da ist man schon versucht, sich die Frage zu stellen, was es bedeutet, wenn eine wissenschaftliche Studie auf hohem Niveau nachweist, dass eine willentliche Leistung einen physikalischen Vorgang beeinflussen kann. Scheinbar sind wir Menschen in der Lage, zuf&#228;llige Ereignisse durch geistige Absicht, in einem kleinen aber feinen Bereich zu beeinflussen. Wenn man nun noch anf&#252;hrt, dass in chaotischen Systemen bereits eine winzige Ver&#228;nderung der Anfangsbedingungen (Startzust&#228;nde) reicht, sodass ein komplett anderes Ergebnis herauskommt, so darf man sich den Versuch gern im Detail anschauen und versuchen, ihn f&#252;r sein Weltbild zu integrieren <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p><p>Spannend finde ich auch, dass Robert Jahn urspr&#252;nglich widerlegen wollte, dass ein willentlicher Einfluss auf physikalische Prozesse m&#246;glich ist <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p><p>Nachdem der weise Mann angeblich sagt, dass das was er sagt, hinterfragt werden muss, lade ich herzlich ein, sich die Ver&#246;ffentlichung der Ergebnisse des Princetonversuchs <a href="http://www.princeton.edu/~pear/">auf deren Internetseite</a>  selbst zu Gem&#252;te zu f&#252;hren (Seite in Englischer Sprache). <img src='http://blog.harald-dvorak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) </p>]]></content:encoded>
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			<title>Wie wir Pers&#246;nlichkeit erzeugen &#8211; das Wir im Ich</title>
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			<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 12:17:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Harald Dvorak</dc:creator>
			<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
			<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
			<category><![CDATA[alltagserleben]]></category>
			<category><![CDATA[aufmerksamkeit]]></category>
			<category><![CDATA[aufmerksamkeitsfokus]]></category>
			<category><![CDATA[fokussierung]]></category>
			<category><![CDATA[hypnosystemisch]]></category>
			<category><![CDATA[persönlichkeitsanteile]]></category>
			<category><![CDATA[positives erleben]]></category>
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			<description><![CDATA[Dazu m&#246;chte ich ein Modell aus dem hypnosystemischen Bereich kurz vorstellen, welches eine m&#246;gliche Antwort auf die Frage sein k&#246;nnte. Erleben ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Das ist eine wesentliche Grundaussage des hypnosystemischen Ansatzes. Das bedeutet, je nach dem, wie ich Aufmerksamkeit fokussiere, erlebe ich anders (= nehme ich anders Wahr, gebe ich anders Bedeutung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu m&#246;chte ich ein Modell aus dem hypnosystemischen Bereich kurz vorstellen, welches eine m&#246;gliche Antwort auf die Frage sein k&#246;nnte.</p><p><strong>Erleben ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung.</strong> Das ist eine wesentliche Grundaussage des hypnosystemischen Ansatzes.<span id="more-83"></span> Das bedeutet, je nach dem, wie ich Aufmerksamkeit fokussiere, erlebe ich anders (= nehme ich anders Wahr, gebe ich anders Bedeutung, gestalte ich anders Beziehung, verhalte ich mich anders). Dazu ein kurzes Beispiel anhand einer Grafik:<br /><div id="attachment_84" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.harald-dvorak.at/wp-content/uploads/2008/07/erlebensraum.gif"><img src="http://blog.harald-dvorak.at/wp-content/uploads/2008/07/erlebensraum-300x288.gif" alt="Erlebensraum" title="erlebensraum" width="300" height="288" class="size-medium wp-image-84" /></a><p class="wp-caption-text">Erlebensraum</p></div><br />Der Gewohnheitswirklichkeitraum (rot), mit seinen vielf&#228;ltigen, unterschiedlichen Erlebnispotentialen, w&#228;re dabei unsere Alltagserleben &#8211; so wie wir es (uns) quasi gewohnt sind. Mit all den allt&#228;glichen Gef&#252;hlen und Empfindungen, wie wir sie halt so gewohnt sind. Nun gibt es aber etwa auch den Zustand (= Egostate) des Alptr&#228;umens (des Symptomerlebens, schwarz). Im Zuge eines Alptraums (= selbstgemachte Imagination) haben wir eine reichliche, meist negative, Gef&#252;hlspalette &#8211; so als w&#228;re der Alptraum Realit&#228;t. Wir &#8220;erleben&#8221; diesen Alptraum. Umgekehrt funktioniert das Geschilderte auch mit einem sch&#246;nen Traum und entsprechend positivem (imaginierten) Erleben (blau). Je nach Fokussierung (Alptraum oder sch&#246;ner Traum) erleben wir uns anders. <strong>Aufmerksamkeitsfokussierung f&#252;hrt zu fokusentsprechenden Assoziationen.</strong></p><p>Das Beispiel l&#228;sst sich fortsetzen: Im Alltagserleben leben wir <strong>unterschiedliche Rollen mit unterschiedlicher Fokussierung</strong> aus. Im Schwimmbad ist es ok, neben einem Vorstandsmitglied in der Badehose zu liegen &#8211; in einem Businessmeeting gings uns wahrscheinlich ganz anders damit. Mit der Fokussierung auf die Rolle (und unsere Erwartung an die Rolle), werden wir sozusagen zu jemand anderem (auch im Erleben) &#8211; wir <strong>erzeugen</strong> uns (und unser Erleben) t&#228;glich vielmals aufs Neue &#8211; je nach Rolle und Anforderungen. </p><p>Eine wesentliche Aufgabe in der hypnosystemischen Beratung ist, den Klienten bei der Refokussierung von einem &#8220;erlebten&#8221; Sypmtomerleben hin zu einem erw&#252;nschten L&#246;sungserleben zu begleiten. </p>]]></content:encoded>
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