leidensdruck

Nun gut, also raus mit der Sprache! Ist Veränderung so einfach wie’s getippt wird, hier im Blog oder wie sich’s liest? Und gibts ein Rezept für Veränderung? Und vor allem: Warum haut’s bei mir nicht so richtig hin? Gute Fragen! Im folgenden Artikel gehe ich auf Faktoren ein, die Veränderung behindern. Weiterlesen

Norbert Glaab schreibt in seinem Blog zum Thema “Beweggründe einer Umsetzung”. Natürlich habe ich gleich meinen Senf dazu abgegeben – hier nachzulesen. Nun vielleicht noch ergänzend ein paar Anmerkungen zur Präzisierung.

Veränderung braucht Leidensdruck, eine genügend positiv(er)e Alternative und Absicht. überleg’ mal wie Du z.B. einen Schritt vor den anderen setzt. Reicht da wollen wirklich aus? Oder ist das vielleicht nur eine Vorstufe, bevor tatsächlich der Schritt erfolgt? Erst die Absicht erzeugt die Bewegung. Und die Zuversicht unterstützt das erfolgreiche gelingen. Die Absicht ist der ursprünglichste Beginn des Umsetzprozesses und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht (mehr) hinterfragt ist (wird).

Wenn nun sowohl der bewusste als auch der unbewusste Antrieb in die gleiche Richtung antreiben, kommt es zu tatsächlicher Veränderung. Sind die beiden gegenläufig, bremst die eine Beschleunigung die andere. Und da kommt noch hinzu, dass der unbewusste Antrieb im Zweifelsfall immer gewinnt. Verbildlicht kann man sich zwei Personen vorstellen, die den gleichen Karren ziehen. Wann wird das wohl am reibungslosesten funktionieren…? Genau! ;)

Bei Menschen, die Erfolge produzieren, die sie nicht brauchen können oder die nicht hilfreich sind (=Fehler oder Mißerfolge) liegt’s meiner Erfahrung nach meistens an der oben beschriebene Asynchronität. Das reine Wollen allein bringt folglich keine Veränderung. In diesem Fall ist’s wie man bei uns in Wien oft zu hören bekommt: “Darf’s ein bissal mehr sein?” ;)

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