Die Präsenz von Geld beeinflusst soziale Verhaltensweisen. Das haben aktuelle Versuche belegt, wie auch auf psychologieblog.de zum Thema “Der Monopoly-Effekt” nachzulesen ist. Bereits die Vorstellung von Geld würde ausreichen, ist zu lesen, sodass die soziale Distanz größer würde. Das überrascht mich wenig. Wie oft wird Geld als probates Mittel angesehen, die eigene “Sicherheit” zu erhöhen. Da reichen dann die ersten 100.000,- am Bankkonto nicht aus, um sich so richtig sicher zu fühlen und dann wird sicherheitshalber noch mehr des Guten weitergesammelt, in der Hoffnung, das Sicherheitsgefühl würde steigen. Gedankt wird das dann oft mit einem der meistverteilten ?sterreichischen Verdienstorden: dem Herzinfarkt.
Meiner Ansicht nach ist nicht Geld selbst das Problem, sondern die Bedeutung, die es für einen einnimmt und der Umgang der damit gepflegt wird. Geld ist Handlungsspielraum. Und dieser zeichnet sich durch “das Handeln” aus. Also dem “etwas tun mit dem Geld” und nicht das Horten auf irgendeinem Bankkonto. Geld hat dann Sinn, wenn es im Fluss, im Umsatz bleibt, sodass damit etwas entstehen kann. Dann erfährt dieses Potential an Handlungsspielraum auch Manifestation und ist deutlich gesünder, als das verbissene Sammeln von Wert ohne Wert. Was jedem einzelnen im Leben etwas Wert ist, darf sich jeder für sich selbst überlegen. Und wer damit Schwierigkeiten hat, der findet bei Norbert Glaab ein sehr hilfreiches Werkzeug dazu.

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