veränderung

So. Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist mir klar, warum da draußen so viele unzufriedene Menschen sind, die viel Energie dafür aufwenden, dass das auch so bleibt. Die Theorie wäre ja einfach: Du erkennst den Veränderungsbedarf (Mangel), schaust Dir an wo Du Dich befindest (Istzustand) und wo Du hin willst (Sollzustand) und dann werden Teilschritte geplant und nacheinander durchgeführt. Ha! So einfach ist das!(?) In der Theorie. Weiterlesen

Heute war ich in einem traditionsreichen altwiener Cafe um mich zu einer Besprechung zu treffen. Ich hab’s mir angewöhnt, bei meinen Terminen reichlich vorher anzutreffen und so war noch Zeit entspannt den Gedanken freien Lauf zu lassen. Im Zuge dessen ist mir am Nebentisch ein Gespräch, von offenbar politisch Tätigen Menschen aufgefallen, bei dem es um das Thema Raucher und rauchfreie Zonen in Lokalen ging. Weiterlesen

Norbert Glaab schreibt in seinem Blog zum Thema “Beweggründe einer Umsetzung”. Natürlich habe ich gleich meinen Senf dazu abgegeben – hier nachzulesen. Nun vielleicht noch ergänzend ein paar Anmerkungen zur Präzisierung.

Veränderung braucht Leidensdruck, eine genügend positiv(er)e Alternative und Absicht. überleg’ mal wie Du z.B. einen Schritt vor den anderen setzt. Reicht da wollen wirklich aus? Oder ist das vielleicht nur eine Vorstufe, bevor tatsächlich der Schritt erfolgt? Erst die Absicht erzeugt die Bewegung. Und die Zuversicht unterstützt das erfolgreiche gelingen. Die Absicht ist der ursprünglichste Beginn des Umsetzprozesses und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht (mehr) hinterfragt ist (wird).

Wenn nun sowohl der bewusste als auch der unbewusste Antrieb in die gleiche Richtung antreiben, kommt es zu tatsächlicher Veränderung. Sind die beiden gegenläufig, bremst die eine Beschleunigung die andere. Und da kommt noch hinzu, dass der unbewusste Antrieb im Zweifelsfall immer gewinnt. Verbildlicht kann man sich zwei Personen vorstellen, die den gleichen Karren ziehen. Wann wird das wohl am reibungslosesten funktionieren…? Genau! ;)

Bei Menschen, die Erfolge produzieren, die sie nicht brauchen können oder die nicht hilfreich sind (=Fehler oder Mißerfolge) liegt’s meiner Erfahrung nach meistens an der oben beschriebene Asynchronität. Das reine Wollen allein bringt folglich keine Veränderung. In diesem Fall ist’s wie man bei uns in Wien oft zu hören bekommt: “Darf’s ein bissal mehr sein?” ;)

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