Verhalten kann, so hat es Kurt Lewin in seiner Feldtheorie beschrieben, in einer Gleichung ausgedrückt werden. Dieser Theorie nach ist Verhalten das Ergebnis einer Anordnung psychologischer (subjektiv erlebter) Kräfte. Im Wesentlichen wird von zwei Kategorien von Einflussfaktoren ausgegangen: Weiterlesen
Das folgende Video, welches ich durch den Karriere-Bibel-Blog von Jochen Mai entdeckt habe, kann ich Menschen, die der englichen Sprache mächtig sind, wärmstens empfehlen. Die Gehirnforscherin Jill Bolte Taylor erklärt darin eindrucksvoll, wie Sie Ihren eigenen Gehirnschlag erlebt hat, im Zuge dessen wesentliche Bereiche Ihrer linken Gehirnhämisphäre beeinträchtigt waren.
Hier gehts zum Video: TED Talks – Stroke of insight – Jill Bolte Taylor
Manchmal mag’s durchaus erleichternd sein, sich so richtig über das eine oder andere Problem ausschütten zu können. Einfach nur darüber zu reden und zu reflektieren, wie’s einem damit geht. Gemäß John Gray (Frauen sind anders – Männer auch) ist das vor allem bei Frauen eine beliebte Problemverarbeitungsstrategie. Das ist solange ok, solange man sich im Klaren ist, dass eines dabei nicht passiert: Das Problem wird nicht gelöst. Darum ist’s auch keine Problembearbeitungsstrategie. Zur Problemlösung ist ein über das Problem sprechen alleine nicht ausreichend. Hier gilt der Grundsatz: “Das Sprechen über Probleme schafft Probleme” und “Das Sprechen über Lösungen schafft Lösungen“. Solange die Aufmerksamkeit beim Problem bleibt, wird die Wahrnehmung auf “problematisch” geeicht und es können nur mehr problemverstärkende Eindrücke gewonnen werden. Gelingt es jedoch, die Aufmerksamkeit in Richtung Lösung zu bringen, so können verstärkt Eindrücke wahrgenommen werden, die zu Lösungen führen. In Beraterkreisen werden Menschen, die keine Lösungen wollen, sondern nur über das Problem sprechen übrigens “Kläger” genannt. Und da sag mir mal wieder einer, dass Sprache keine Wirklichkeit konstruiert. Viel Erfolg beim nächsten Problem (sorry) Lösungsgespräch!

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